Mann der Ersten Stunde

Andreas Osiander wurde 1498 als Sohn eines Ratsherrn in Gunzenhausen geboren. Ab 1515 studierte er Theologie in Ingolstadt. Doch sein Professor Johannes Eck, der Widersacher Luthers, warf ihm vor, er sei mehr sein  eigener Lehrer gewesen.
Andreas Osiander der Ältere
1520 kam er als Hebräisch-Lehrer ans Augustinerkloster nach Nürnberg und wurde wohl zu dieser Zeit zum Priester geweiht. Luthers Beichtvater Johann von Staupitz war damals öfter in Nürnberg und „impfte“ das Kloster mit Luthers neuer Theologie. Andreas Osiander schloss sich zusammen mit dem Maler Albrecht Dürer, dem Dichter Hans Sachs und verschiedenen Ratsherren in Nürnberg dem Lager der Protestanten an. In Nürnberg wurde er bald stadtbekannt und von vielen wichtigen Personen hoch geschätzt.
 1522 berief man ihn zum Prediger an St. Lorenz, wo er immer wieder – auch während der Reichstage – kirchliche Missstände anprangerte. Ein Jahr zuvor war die Reichsacht über Luther verhängt worden. Als sich ein päpstlicher Legat 1524 in Nürnberg aufhielt, predigte Osiander gar über den Papst als Antichristen!
Lorenzkirche
Nürnberg war tief gespalten. Letztlich setzten sich die Protestanten durch und die Stadt wurde evangelisch.
Die erste Übersetzung der Bibel ins Deutsche durch Martin Luther entfachte zusätzliche Wirkung.
Die Bauern, die seit dem Mittelalter unter de Abhängigkeit vom Adel und der großen sozialer Ungerechtigkeit litten, konnten zum ersten Mal den Text der Bibel in ihrer eigenen Sprache lesen und feststellen, dass darin keine Rechtfertigung für die unterdrückerischen Strukturen, die sie belasteten, zu finden war.
In der Folge beklagten sie die Zustände immer vernehmbarer und schlossen sich schließlich sporadisch zu bewaffneten Gruppen zusammen, um gegen die Herrschenden zu kämpfen.
 
Thomas Münzer wurde ihr bekanntester Anführer. Georg Truchsess führte das kaiserliche Heer, dass die Bauern bekämpfte. Er schlug die fränkischen Bauern im Juni 1525 südlich von Würzburg. Danach zog er durch Ostfranken an Nürnberg vorbei ins Algäu, wo die Bauern im letzten Gefecht im Juli 1525 geschlagen wurden. 
Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation brodelte es.  Dem Rat der Stadt Nürnberg gelang es durch hartes Vorgehen gegen Rädelsführer, aber auch durch politische Erleichterungen, dem Überspringen des Bauernkrieges auf das Gebiet um Nürnberg entgegenzutreten.
Gleichzeitig vielen die Türken in Mitteleuropa ein und marschierten Richtung Westen. 1529 belagerten sie Wien.  In ganz Europa,  und natürlich auch im nur 500 Kilometer entfernten Nürnberg, wurde die Belagerung mit angespannter Aufmerksamkeit verfolgt. Die Menschen sollten für lange Zeit nicht mehr zur Ruhe kommen. Letztlich wurde die Belagerung abgebrochen, und die Türken zogen sich zurück.
Osiander verfasste unterdessen die einflussreiche Nürnberger Kirchenordnung von 1533, die Gültigkeit über das Stadtbebiet Nürnberg hinaus erlangte.
Die Lutherischen Protestanten lehnten das Verbot der Ehe für Geistliche ab.  
Andreas Osiander war drei mal verheiratet. Nicht ungewöhlich für die Zeit, in der Frauen häufig im Kindbett oder kurz nach der Geburt starben. Auch Andreas Osianders ersten beiden Ehefrauen teilten dieses Schicksal.

Osiander und Kopernikus

Bemerkenswert ist, das sich Andreas Osiander gegen heftigen Widerstand Luthers und Melanchtons für das neue Weltbild des Kopernikus einsetzte. Osiander half,  dass Kopernikus Buch "De revolutionibus orbium coelestium" 1543 in Nürnberg erscheinen konnte. 
Seit diesem Werk wissen wir, dass sich die Erde um die Sonne dreht, und nicht umgekehrt.
Nikolaus Kopernikus
Allerdings nahm Andreas an dem Werk einige Änderungen vor, die nicht durch Kopernikus autorisiert waren. Er strich wichtige Passagen, machte eigene Zusätze und fügte ein Vorwort ein, in dem er Kopernikus’ Theorie als bloßes Rechenmodell ohne Anspruch auf Übereinstimmung mit der Realität darstellte, allerdings ohne hinzuzufügen, dass es nicht von Kopernikus stammte. Noch lange Zeit herrschte die Meinung, Kopernikus habe nicht wirklich an sein Modell geglaubt. Vielleicht erschien ihm die Theorie zu heiß um sie ohne ein paar vorsichtige Änderungen zu veröffentlichen. 
Jedenfalls hat er sich erhebliche redaktionelle Freiheiten herausgenommen. Tatsache ist aber auch, dass dies redigierte Version bis ins nächste Jahrhundert nicht auf den Index der verbotenen Schriften kam.
 
Der Buchdruck existierte damals schon seit rund hundert Jahren und hatte großen Anteil daran, dass sich die neuen revolution Thesen schnell verbreiten konnten.
Langsam begann Europa jahrhundertealte Traditionen und Prinzipien abzuschütteln.
Anders als Luther, der ein ausgesprochener Antisemit war setzte sich Andreas Osiander für einen Dialog mit dem Judentum ein. Er hatte selbst Hebräisch studiert und unterrichtet. Auch in dieser Hinsicht ging er eigene unausgetretene Wege.
 
1549 berief man ihn zum Theologieprofessor an die erst 1544 gegründete Albertus-Universität in Königsberg. 
Das ist auf heutigen Strassen 1160 Kilometer von Nürnberg entfernt. Auf den damals verfügbaren Wegen war es sicherlich noch deutlich mehr. In einer Zeit als viele Menschen kaum die Ortschaften kannten, die weiter als ein paar Tagesmärsche entfernt waren, muss das ein gewaltiges Abenteuer mit schwer kalkulierbaren Risiken gewesen sein. 
 
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Nicht zu reden von der physischen Tortur. Die meisten Strassen waren schlecht oder gar nicht befestigt. Die Passagiere in den ungefederten Kutschen wurden bei jedem Schlagloch durcheinandergeschüttelt. Nicht selten sind die Kutschen auch umgestürzt. In vierundzwanzig Stunden kam man meist nicht mehr als 8 Meilen voran. Straßenräuber waren eine ständige Gefahr. 
Noch dazu hatte das Land gerade erst den Schmalkaldischen Krieg hinter sich, indem ein Bündnis protestantischer Landesfürsten gegen den katholischen Kaiser Karl V gekämpft hatte. In dieser zerrissenen Gesellschaft konnte ein  unüberlegtes Wort am falschen Ort sehr gefährliche Konsequenzen haben. 
Scheinbar sah er keine andere Wahl nachdem der katholische Kaiser Nürnberg zwang, die als "Augsburger Interim" bezeichnete Übergangsregelung zu akzeptieren, die den protestantischen Glauben einzudämmen suchten.
Königsberg befand sich damals in einem kleinen Herschaftsgebiet des Deutschordens, dass ausserhalb des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation lag. Deshalb galt das "Augsburger Interim" dort nicht!
 
In Königsberg angekommen ging Andreas in Opposition zu dem berühmten Reformator Melanchton in einem zentralen Punkt der Lutherschen Lehre. 
Nach Martin Luther hat der Mensch keine Möglichkeit durch gute Taten gerecht zu werden. Er ist von Beginn seiner Tage bereits entweder von Gott auserlesen oder verdammt. Er kann dieses Schicksal nicht ändern.
Noch heute wirkt diese Position befremdlich und man fragt sich, ob sie die Mehrheit der evangelischen Kirchengänger kennt.
Die lutherische Mehrheit unter Führung von Melanchthon warf Osiander vor diese zentrale These zu verwischen. Der Streit mag auch durch Eifersüchteleien mitverursacht worden sein.
Es entfachten sich  heftigste Auseinandersetzungen, in denen man sich gegenseitig als „Werkzeuge des Satans“ und ähnliches bezeichnete.
Was aus heutiger Sicht lächerlich erscheint, war zu dieser Zeit, in der auch die Hexenverfolgung Hochkonjunktur hatte, eine sehr ernste Anschuldigung, die zeigt, wie militant die Fraktionen waren.
Der Osiandersche Streit erregte den Protestantismus über viele Jahre und entzweite ihn. Wirklich beigelegt wurde er nie.
Andreas Osiander starb im Jahr 1552.

Von Hexen und Kirchgesang

Lucas Osiander der Ältere
Sein einziger Sohn Lucas, der aus der ersten Ehe mit Catherine Peu hervorging, folgte der Familientradition und machte eine Kariere in der neu geformten protestantische Kirche. Nachdem er in Königsberg die Schule besucht hatte kehrte er in den Süden Deutschlands zurück und wurde zunächst Diakon in Göppingen. 1555 heiratete er Margaretha Entringer, deren Schwester Anna wiederum mit Jacob Andreae verheiratet war, einer weiteren Führungsgestalt der Reformation in Tübingen. Dieser bemühte sich vor allem um die Einigung der mittlerweile in viele Gruppen zersplitterten Protestanten. 
Offenbar hatte Lucas Osiander die aufgeklärte Geisteshaltung seines Vaters geerbt. Das musste schon bald unter  Beweis stellen.
Europa wurden von etwa 1570 bis 1700  von einer Klimaveränderung heimgesucht, die als kleine Eiszeit bezeichnet wird. Sie brachte kalte Winter und kurze Sommer bei einem Rückgang der durchschnittlichen Temperatur von 2 bis 3 Graden. Wochenlanger Regen und Dürre brachten Hungersnöte übers Land.
Die Menschen wussten sich diese Heimsuchung, die in verhältnismäßig kurzer Frist über sie gekommen war, nicht anders zu erklären, als dass entweder eine Strafe Gottes erfolgte, oder aber Hexenmächte eine Rolle spielten.
In Esslingen, wohin Lucas Osianger mittlerweise gezogen war, fanden in diesem Umfeld mehrere Wellen der Hexenverfolgung statt.
Die erste Verfolgung begann 1562, nachdem ein Hagelunwetter den deutschen Südwesten heimgesucht hatte.
Der Esslinger Oberpfarrer Naogeorgus wiegelte daraufhin das Volk auf.
Er war ein ausgewiesener Frauenhasser und fanatischer Hexenjäger. Es gelang ihm den Mob in seinem Sinne aufzustacheln. Besonders in der Unterschicht verfing seine Hetze.
Dies seltsamen plötzlichen Wetterverhältnisse mussten doch eine Ursache haben. Naogeorgus traf genau den Nerv der Zeit.
In der Folge wurden mehrere Frauen der Hexerei bezichtigt. Drei von ihnen, die trotz der Folter kein Geständnis ablegten, wurden freigelassen, eine offensichtlich debile Hebamme aber wurde verbrannt.
Es war aber durchaus nicht so, dass alle Bürger einhellig dem Hexenwahn verfielen. 
Innerhalb des Stadtrates gab es starke aufgeklärtere Kräfte, die sich dem aufbrandenten Irsinn entgegenstellten. Es begann ein zähes Ringen um weitere Verfolgungen zu verhindern.
Es war ein Kennzeichen von Hexenprozessen, dass sie leicht immer größere Kreise zogen, weil die Beschuldigten unter der Folter weitere Unschuldige ins Unglück zogen. Plötzlich schien man mitten in einer gewaltigen Verschwörung zu stecken.
Die vernünftigeren Mitglieder der Stadt waren sich dieser extrem gefährlichen Dynamik wohl bewußt, mußten aber natürlich ihrerseits auf der Hut sein, um nicht in den Ruf zu geraten, mit den Hexen im Bunde zu stehen.
1596 stand Lucas Osiander zusammen mit anderen wichtigen Vertretern der Geistilichkeit in einem Votum den Gegnern der Hexenverfolgung bei. Eines ihrer Argumente war, dass nur Gott selbst in der Lage war, dass Wetter zu machen. Das spiegelte den gültigen Stand der Wissenschaft.
Für einige Jahrzehnte konnten sie das irrsinnige Treiben in ihrer Heimatstadt aufhalten. 
Lucas initiierte außerdem das erste württembergische Gesangbuch. Das gemeinsame Singen im Gottesdienst war eine Spezialität der Protestanten durch die sie sich von den Katholiken absetzen, die lediglich liturgische Gesänge im Gottesdienst zuließen. Somit waren die aufkommenden Gesangbücher wichtige Elemente der neuen Kirche.

Lucas Osiander der Jüngere und der Dreißigjährige Krieg

Werwandschaft zwischen Andreas Osiander und Andreas Schrenk
Von den Kindern Lucas Osianders ragen besonders Andreas und Lucas Osiander heraus.
Andreas Osiander wurde wie schon sein Großvater Theologieprofessor und wurde später zum Kanzler der Universität in Tübingen. 
Lucas Osiander der Jüngere
Auch der 1571 geborene Lucas Osiander blieb der Theologie verhaftet.
Wie auch sein Vater vor ihm stieg er in die Kirchenleitung auf.
Neben der in der ganzen Familie bestehenden Gelehrsamkeit hatte er im besonderen Maße ein Gabe für das Disputieren. Er lehrte als Professor in Tübingen unter anderem das Fach „Polemik“. Der Name war Programm.
Lucas Osiander der Jüngere setzte seinen Ehrgeiz darin, eine möglichst scharfe Abgrenzung zu den anderen Konfessionen zu definieren. Nicht nur gegenüber der katholischen Konfession, sondern auch zu der Vielzahl der protestantischen Splittergruppen, wie Calvinisten, Wiedertäufer und anderen brachte er die Lutherischen Konfession in Stellung. 
Die Auseinandersetzungen wurden immer heftiger und die ausufernde Polemik hatte ihren Anteil am Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges 1618.
Nach der ersten Phase der Reformation, die das Reich gespalten hatte, versuchten verschiedene pragmatischer eingestellte Politiker eine für beide Seiten akzeptable Verfassungsordnung und ein Mächtegleichgewicht zwischen den Glaubensrichtungen im Reich zu finden.
Im Augsburger Religionsfrieden war ein Kompromiss erreicht worden, der den Ausbruch eines Religionskrieges für einige Jahrzehnte verhindert hatte.
Den Landesherren stand es als Konsequenz zu über den Glauben ihrer Untertanen zu bestimmen. 
In den Jahren vor 1618 gerieten die Regionen mit unterschiedlichem Glauben jedoch zunehmend in Konfrontation zueinander. 
Die Geschichtsforschung macht heute neben den religiösen Gegensätzen eine Reihe von anderen Ursachen für den Kriegsausbruch aus. 
Trotzdem bleibt die unangenehme Tatsache, dass fanatische Prediger wie Lucas Osiander die öffentliche Meinung auf beiden Seiten aufpeitschten.
Dem Hass, den er entfachte, fiel er selbst beinahe zum Opfer, als sich ein selbsternannter Prophet namens Friedrich Grifftheil während eines Gottesdienstes auf der Kanzel auf Lucas stürzte, und ihn mit einem Schwert erstechen wollte.
Für einen Theologen muss Lucas ein überraschend guter Kämpfer gewesen sein. 
Obwohl er unbewaffnet war, überstand das Attentat durch Körperkraft und Gewandtheit. Er starb 1638 eines natürlichen Todes. Das sollte sehr vielen seiner Zeitgenossen nicht gewährt werden, die zur selben Zeit von umherziehenden Söldnern malträtiert wurden. Tübingen, wo Osiander lebte und lehrte, wurde erst gegen Ende des Krieges mit voller Wucht getroffen, als die Festung Hohentübingen von den französischen Söldnern belagert und erobert wurde. Zu diesem Zeitpunkt lebte Osiander nicht mehr.
War Lucas Osiander der Jüngere ein Hassprediger? 
Man hat über ihn gesagt, dass er zu den Theologen gehöre, welchen der heilige Geist mehr in Gestalt eines Raben als einer Taube erschienen zu sein schiene. 
Man kann nur hoffen, dass er die schrecklichen Konsequenzen der theologischen Auseinandersetzung nicht erahnte.  
 
Kriegsgrauen
Von 1618 bis 1648 trugen gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten die habsburgischen Mächte Östereich und Spanien einen erbitterten Krieg mi Frankreich, Dänemark, Niederlanden und Schweden aus. 
Das Schlachtfeld war Deutschland.
Nach verbreiteten Schätzungen sind bis zu 40 % der Landbevölkerung dem Dreißigjährigem Krieg und den von ihm ausgelösten Seuchen zum Opfer gefallen. Jahrzehntelang wurden die deutschen Länder von einer Barbarei heimgesucht, die kaum zu glauben ist.
Ein Beispiel:
Augsburg verlor in Folge der Occupation durch die Schweden etwa 60.000 seiner zuvor existierenden Bevölkerung von 80.000 Menschen. Besonder die Katholiken der Stadt hatten unter den protestantischen Schweden zu leiden. Es wird unter anderem von einem Geistlichen berichtet,  den schwedische Soldaten vor der Stadt aufgriffen und unter einen Wagen banden, so dass er sich wie ein Hund mit Händen und Füßen mit bewegen musste, bis er am Stadttor ohnmächtig zusammenbrach und verschied.
Solche und noch brutalere Quälereien musste jeder, der in Kontakt mit den völlig verrohten Söldnern kam, jederzeit gewärtig sein.
Zu allen Erpressungen durch Kontributionen und Einquartierungen, die den bürgerlichen Wohlstand auf lange Zeit hinaus erschütterten, kamen, um das Maß des Elends voll zu machen, Hunger und Pest, welche, während der Belagerung der Stadt durch die Kaiserlichen (vom September 1634 bis März 1635) sieben Monate lang unter der Bevölkerung wüteten, und zwar entsetzlicher als Kugel und Schwert.
Zum Vergleich: Im Zweiten Weltkrieg sind rund 3 Millionen Wehrmachtsangehörige umgekommen oder für vermisst erklärt worden.  Hinzu kommen bis zu 800.000 Zivilisten, die bei den Luftangriffen getötet wurden.
Bezogen auf die damalige Gesamtbevölkerung von 85 Millionen sind dies 4,4 Prozent.
Wenn mann so will, war der Dreißigjährige Krieg also fast zehn mal so grausam.
Das alles liegt aber nun schon ewig zurück, oder etwa nicht?
Tatsächlich liegen nur zehn Generationen zwischen Lucas Osiander und meinem Grossvater Hermann Ludwig. Das ist nicht viel, wenn man sich vergegenwärtigt, dass man selbst die Verwandten von bis zu drei Generationen vor und nach sich kennen lernen kann, und also das mittlere Glied von sieben Generationen bildet.